19. September 2011
.::[ Sinnlose Suchmaschinenergebnisse ignorieren mit Google Reviews]::.
Wer kennt das nicht? Man sucht etwas in Google und die ersten ein bis zwei Seiten werden geflutet von sinnlosen Content-Farmen mit Pseudowissen. Menschen mit Halbwissen beantworten hier Fragen, die Antworten helfen kein Stück weiter. Ebenso fluten Preisvergleiche, Testsites und schlechte Online-Shops die Suchmaschinen. Der extra hierfür von Clemens Conrad gebaute Kommerzfilter wurde vor einiger Zeit eingestellt. Immerhin hat das letzte Update des Google-Rankings "Panda" das Problem etwas abgeschwächt. Aber es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis sich die Anbieter wieder nach oben kämpfen.
Google hat jetzt allerdings endlich eine dauerhafte Lösung still und heimlich eingeführt (zumindest habe ich nirgends darüber etwas gelesen). Mit Google Reviews kann man bis zu 500 Websites für sich selbst blockieren. Dies gilt für den eigenen Google Account. Eine Anmeldung ist daher natürlich notwendig, damit Google einen Anwender identifizieren kann. Zusätzlich berücksichtigt Google die Einträge mittelfristig wohl auch im Index. Wenn also viele Menschen die gleiche Domäne für sich sperren, dann wird sich das ggf. mal auf den Index auswirken.
Die Sperrung erfolgt über die Seite von Google Reviews selbst. Oder aber man nutzt den Link unter einem Suchergebnis zur Blockierung. Der Link erscheint erst, nachdem man die Seite aufgerufen (und damit "reviewed" hat). Derzeit scheinen die Blockier-Links noch nicht flächendeckend ausgerollt worden zu sein. Aktuell werden sie bei mir nicht mehr angezeigt, so dass ich leider keinen Screenshot bereitstellen kann.
Gesperrt wird grundsätzlich die komplette Domäne. Es lassen sich nicht einzelne Seiten / URLs sperren, ebenso werden muss jede Subdomain einzeln blockiert werden. Gerade die Content-Farmen nutzen hier ja häufig neben der www.domain.com noch eine de.domain.com etc.
Werden einzelne Seiten in einer Google Suche blockiert, erscheinen unten auf jeder Ergebnisseite ein Hinweis auf die Blockierung und ein Link mit dem sich man die Ergebnisse im Einzelfall doch anzeigen lassen kann.
Ich sehe schon die ersten Freunde von mir mein Blog blockieren, weil es bei einigen Microsoft-lastigen Themen immer in den Top 10 erscheint...
Google hat jetzt allerdings endlich eine dauerhafte Lösung still und heimlich eingeführt (zumindest habe ich nirgends darüber etwas gelesen). Mit Google Reviews kann man bis zu 500 Websites für sich selbst blockieren. Dies gilt für den eigenen Google Account. Eine Anmeldung ist daher natürlich notwendig, damit Google einen Anwender identifizieren kann. Zusätzlich berücksichtigt Google die Einträge mittelfristig wohl auch im Index. Wenn also viele Menschen die gleiche Domäne für sich sperren, dann wird sich das ggf. mal auf den Index auswirken.
Die Sperrung erfolgt über die Seite von Google Reviews selbst. Oder aber man nutzt den Link unter einem Suchergebnis zur Blockierung. Der Link erscheint erst, nachdem man die Seite aufgerufen (und damit "reviewed" hat). Derzeit scheinen die Blockier-Links noch nicht flächendeckend ausgerollt worden zu sein. Aktuell werden sie bei mir nicht mehr angezeigt, so dass ich leider keinen Screenshot bereitstellen kann.
Gesperrt wird grundsätzlich die komplette Domäne. Es lassen sich nicht einzelne Seiten / URLs sperren, ebenso werden muss jede Subdomain einzeln blockiert werden. Gerade die Content-Farmen nutzen hier ja häufig neben der www.domain.com noch eine de.domain.com etc.
Werden einzelne Seiten in einer Google Suche blockiert, erscheinen unten auf jeder Ergebnisseite ein Hinweis auf die Blockierung und ein Link mit dem sich man die Ergebnisse im Einzelfall doch anzeigen lassen kann.
Ich sehe schon die ersten Freunde von mir mein Blog blockieren, weil es bei einigen Microsoft-lastigen Themen immer in den Top 10 erscheint...
Labels: WebNews
15. Juni 2011
.::[ Westfälische Rundschau sucht die WR Rockband 2011]::.
Die Lokalzeitung Westfälische Rundschau sucht im Rahmen eines Band Contests die WR Rockband 2011. Blyndfold bewirbt sich um diesen Titel und den damit verbundenen ersten Platz, der uns bei der Produktion des nächsten Albums und einer möglichen Tour unterstützen würde.
Bitte einfach hier mit zwei Klicks teilnehmen. Optional aber natürlich nicht verpflichtend kann man sich für ein kostenloses Probeabo der WR registrieren und an einer Verlosung mit tollen Preisen teilnehmen.
Achtung: Man kann jeden Tag abstimmen, aber eben nur einmal am Tag. Wir brauchen jede Stimme! ;-)
Bitte einfach hier mit zwei Klicks teilnehmen. Optional aber natürlich nicht verpflichtend kann man sich für ein kostenloses Probeabo der WR registrieren und an einer Verlosung mit tollen Preisen teilnehmen.
Achtung: Man kann jeden Tag abstimmen, aber eben nur einmal am Tag. Wir brauchen jede Stimme! ;-)
Labels: Blyndfold
10. März 2011
.::[ Kosten sparen mit VoIP über ISDN Call Through - "Call by Call" im Handynetz]::.
Gestern hatte ich eine nette Idee. Unsere Kunden befinden sich zum überwiegenden Teil im Ausland. Nachdem ich unterwegs sehr häufig Kunden für Vertrieb oder Support anrufe, sind mir die horrenden Auslandsgebühren auf der Handyabrechnung schon länger lästig. Mit meinem Telekom Mobilfunkvertrag habe ich eine Festnetz-Flatrate. Im Büro gibt es neben einem ISDN-Anschluss von NetCologne noch einen VoIP-Zugang von sipgate mit sehr günstigen Auslandskonditionen.
Als VoIP-ISDN-Gateway vor unserer Telefonanlage dient eine ganz einfache AVM Fritzbox. Diese unterstützt ISDN Call Through. Call Through kann man wie eine aus dem Festnetz bekannte Call-by-Call-Vorwahl nutzen. Dazu konfiguriert man eine dedizierte MSN mit einer speziellen Anrufweiterleitung. Ruft man diese MSN an, wird man mit einem Piepton zu einer PIN Eingabe aufgefordert. Nach der PIN und einem zweiten Piepton hängt man mit dem Handy (egal wo in Deutschland!) wie ein DECT-Mobilteil an der Telefonanlage dran, kann "intern" telefonieren oder eben mit der 0 ein Amt holen.
Konfiguriert man dieses Amt auf eine VoIP-MSN, wählt die Fritzbox alle folgenden Eingaben über sipgate. Der Angerufene sieht unsere Festnetznummer im Büro als Anrufer und meine Handynummer bleibt verborgen. Und ganz nebenbei spart man immens Kosten: Schon ein deutsches Mobilfunkgespräch kostet über diesen Umweg nur die Hälfte. Aber richtig Spaß macht es bei Anrufen ins Ausland: In die USA telefoniere ich dann zum Beispiel für 1,9 Cent über sipgate statt für 92 Cent pro Minute bei der Telekom, also fast 50 mal billiger! Ein bisheriges 20-EUR-Gespräch kostet also nur noch um die 40 Cent. Mein bisheriger Rekord: Ein Mobiltelefon in Singapur: 83 mal billiger. ;-)
Voraussetzungen, damit es sich lohnt und komfortabel ist:
- ein Handytarif mit Festnetz-Flatrate oder ausreichend Freiminuten
- eine ungenutzte Telefonnummer (MSN) am ISDN-Anschluss
- ein guter Internetzugang, damit die VoIP-Gespräche gute Qualität haben (ab 6.000er DSL)
- ein VoIP-Anschluss mit guten Auslandskonditionen (zum Beispiel sipgate ab 0 EUR pro Monat)
- ein VoIP-Gerät mit Call-Through-Funktion (zum Beispiel eine ganz einfache AVM Fritzbox)
Im Gegensatz zur Nutzung der sipgate-App auf dem iPhone oder einer anderen Voice-over-IP-Anwendung auf dem Handy, muss der Mobilfunkvertrag nicht für VoIP freigeschaltet sein, denn es handelt sich sowohl mobilfunktariflich als auch von der Gesprächsqualität (!) um normale Telefonate.
Der einzige Nachteil ist, dass man nicht aus dem Handy-Telefonbuch wählen kann, sondern alle Ziffern der Zieltelefonnummer erst nach dem zweiten Piepton eingeben kann.
Die Anleitung zur Einrichtung in der Fritzbox kann man direkt bei AVM nachlesen. Andere Hersteller bieten aber sicher ähnliche Funktionen. Der Aufwand für die Einrichtung liegt bei einer Fritzbox bei weniger als fünf Minuten inkl. Test. ;-)
Als VoIP-ISDN-Gateway vor unserer Telefonanlage dient eine ganz einfache AVM Fritzbox. Diese unterstützt ISDN Call Through. Call Through kann man wie eine aus dem Festnetz bekannte Call-by-Call-Vorwahl nutzen. Dazu konfiguriert man eine dedizierte MSN mit einer speziellen Anrufweiterleitung. Ruft man diese MSN an, wird man mit einem Piepton zu einer PIN Eingabe aufgefordert. Nach der PIN und einem zweiten Piepton hängt man mit dem Handy (egal wo in Deutschland!) wie ein DECT-Mobilteil an der Telefonanlage dran, kann "intern" telefonieren oder eben mit der 0 ein Amt holen.
Konfiguriert man dieses Amt auf eine VoIP-MSN, wählt die Fritzbox alle folgenden Eingaben über sipgate. Der Angerufene sieht unsere Festnetznummer im Büro als Anrufer und meine Handynummer bleibt verborgen. Und ganz nebenbei spart man immens Kosten: Schon ein deutsches Mobilfunkgespräch kostet über diesen Umweg nur die Hälfte. Aber richtig Spaß macht es bei Anrufen ins Ausland: In die USA telefoniere ich dann zum Beispiel für 1,9 Cent über sipgate statt für 92 Cent pro Minute bei der Telekom, also fast 50 mal billiger! Ein bisheriges 20-EUR-Gespräch kostet also nur noch um die 40 Cent. Mein bisheriger Rekord: Ein Mobiltelefon in Singapur: 83 mal billiger. ;-)
Voraussetzungen, damit es sich lohnt und komfortabel ist:
- ein Handytarif mit Festnetz-Flatrate oder ausreichend Freiminuten
- eine ungenutzte Telefonnummer (MSN) am ISDN-Anschluss
- ein guter Internetzugang, damit die VoIP-Gespräche gute Qualität haben (ab 6.000er DSL)
- ein VoIP-Anschluss mit guten Auslandskonditionen (zum Beispiel sipgate ab 0 EUR pro Monat)
- ein VoIP-Gerät mit Call-Through-Funktion (zum Beispiel eine ganz einfache AVM Fritzbox)
Im Gegensatz zur Nutzung der sipgate-App auf dem iPhone oder einer anderen Voice-over-IP-Anwendung auf dem Handy, muss der Mobilfunkvertrag nicht für VoIP freigeschaltet sein, denn es handelt sich sowohl mobilfunktariflich als auch von der Gesprächsqualität (!) um normale Telefonate.
Der einzige Nachteil ist, dass man nicht aus dem Handy-Telefonbuch wählen kann, sondern alle Ziffern der Zieltelefonnummer erst nach dem zweiten Piepton eingeben kann.
Die Anleitung zur Einrichtung in der Fritzbox kann man direkt bei AVM nachlesen. Andere Hersteller bieten aber sicher ähnliche Funktionen. Der Aufwand für die Einrichtung liegt bei einer Fritzbox bei weniger als fünf Minuten inkl. Test. ;-)
Labels: TechTalk
9. März 2011
.::[ Defektes iPhone-Ladekabel]::.
Mein iPhone-Ladekabel ist nach nur vier Monaten kaputt. Noch funktioniert es, aber das Gummi am Dock-Connector ist aufgrund eines Verarbeitungsfehlers gerissen und die Metallabschirmung löst sich langsam auf. Also auf in den "Flagship-Store" des Mobilfunkanbieters meines enttäuschten Vertrauens, bei dem ich das iPhone 4 gekauft habe.
Zunächst holt man ein Kabel aus dem Lager und will dann 17,95 Euro von mir. Das Kabel ist kein Apple Originalteil, sondern irgendein Noname-Teil und passt (wie alle Drittanbieterkabel) nicht ans iPhone 4 mit Bumper. Mit etwas Nachdruck und viel Diskussion fand man dann doch noch ein anderes Kabel. Das passt und ist evtl. direkt von Apple, vielleicht aber auch nicht. Das Problem nicht passender Kabel kannte man nicht. Außerdem hatte ich zwischendrin Angst um mein Telefon, weil der Servicemann das Kabel falsch rum reinstecken wollte. Was nicht passt, wird wohl passend gemacht.
Als Garantie-Ersatzteil wollte man das Kabel dann aber nicht rausgeben, da Garantiefälle über das zentrale Servicecenter laufen müssen und Kabel dem Servicepartner und nicht der Vertriebstochter des Konzerns gehören. Das defekte Kabel wird also nach der Vorstellung des Personals eingeschickt und nach einiger Zeit kommt das Ersatzteil in den Laden (statt direkt zum Kunden). In dieser Zeit hat man leider kein Telefon, denn der Akku hält ja nur einen Tag durch.
Gut, ein weiteres Kabel kann man immer brauchen. Also habe ich mich dazu entschieden, das Kabel zu kaufen, einen Apple Care Protection Plan dazu zu nehmen und das defekte Kabel einschicken zu lassen.
Zwischendrin habe ich dem erstaunten Personal noch erklären müssen, was Apple Care ist, dass die zwei Jahre Gewährleistung nach EU-Recht nur für Konsumenten und nicht für Firmenkunden gelten und dass Apple auf seine Telefone nur ein Jahr Garantie gibt. Der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung war unbekannt. "Was ist das alles kompliziert." meinte der Servicemann.
Das neue Kabel konnte ich nur in bar und nur bei der Servicefirma bezahlen. Den Apple Care Protection Plan musste ich aber bei der Vertriebsfirma kaufen, hier war allerdings (zumindest im dritten Versuch) eine Zahlung mit Mastercard möglich. Da die Unterschrift nicht geprüft wird, kann man mit jeder Mastercard bezahlen, es muss nicht zwingend die eigene sein.
Beide Kassensysteme konnten meine Anschrift nicht aus dem System entnehmen, dafür wurde meine Visitenkarte abgetippt. Die Vertriebsfirma fand mich dann doch wieder. Und von der Servicefirma habe ich nun eine Rechnung für eine messeageconcept GmbH. messe-age-concept? Da kommen mir ganz neue Geschäftsideen.
Das defekte Kabel verschwand zusammen mit meiner iPhone-Rechnung hinter der Servicetheke. Meine Bitte auf eine Quittung stieß auf Unverständnis. Das würde schon auch so funktionieren, man würde sich dann melden. Es sei keinerlei Dokumentation notwendig. Ja nee, iss klar. Ich gebe dieser unorganisierten Firma einfach so ein Kabel im Wert von fast 20 Euro.
Dann müsse ich warten bis der Serviceauftrag angelegt sei. Ich erklärte mich damit einverstanden in Unkenntnis darüber, dass von meiner Ansprechpartnerin zunächst weitere Kunden bedient werden, während andere Mitarbeiter keinen Kundenverkehr haben.
Schließlich nahm man sich wieder meines Kabels an. Die IMEI-Nummer des Geräts wurde vom System nicht erkannt. Natürlich ist das Servicesystem der Vertriebsfirma unabhängig von den Kassensystemen beider Firmen. Man vermutet, dass ein Problem im zentralen Servicecenter vorliegt. Ein einfacher Zettel mit einem Stempel ist nicht möglich, da ich auf dem dreiteiligen Serviceauftrag zwei mal unterschreiben müsse. Mein Hinweis, dass vor einer Viertelstunde nicht mal ein Auftrag notwendig gewesen sei und man mich ohne Quittung wegschicken wollte, wurde bestritten. Servicefälle gehen immer nur mit dem System. Da haben sich wohl heute Nachmittag während meines Besuchs zufällig die Prozesse geändert? Ich möge noch einmal kommen und ob es dann geht, weiß man nicht. Für ein Kabel. Insgesamt mindestens dreimal kommen. Obwohl man es gleich vor Ort tauschen könnte? o2 can do.
Zunächst holt man ein Kabel aus dem Lager und will dann 17,95 Euro von mir. Das Kabel ist kein Apple Originalteil, sondern irgendein Noname-Teil und passt (wie alle Drittanbieterkabel) nicht ans iPhone 4 mit Bumper. Mit etwas Nachdruck und viel Diskussion fand man dann doch noch ein anderes Kabel. Das passt und ist evtl. direkt von Apple, vielleicht aber auch nicht. Das Problem nicht passender Kabel kannte man nicht. Außerdem hatte ich zwischendrin Angst um mein Telefon, weil der Servicemann das Kabel falsch rum reinstecken wollte. Was nicht passt, wird wohl passend gemacht.
Als Garantie-Ersatzteil wollte man das Kabel dann aber nicht rausgeben, da Garantiefälle über das zentrale Servicecenter laufen müssen und Kabel dem Servicepartner und nicht der Vertriebstochter des Konzerns gehören. Das defekte Kabel wird also nach der Vorstellung des Personals eingeschickt und nach einiger Zeit kommt das Ersatzteil in den Laden (statt direkt zum Kunden). In dieser Zeit hat man leider kein Telefon, denn der Akku hält ja nur einen Tag durch.
Gut, ein weiteres Kabel kann man immer brauchen. Also habe ich mich dazu entschieden, das Kabel zu kaufen, einen Apple Care Protection Plan dazu zu nehmen und das defekte Kabel einschicken zu lassen.
Zwischendrin habe ich dem erstaunten Personal noch erklären müssen, was Apple Care ist, dass die zwei Jahre Gewährleistung nach EU-Recht nur für Konsumenten und nicht für Firmenkunden gelten und dass Apple auf seine Telefone nur ein Jahr Garantie gibt. Der Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung war unbekannt. "Was ist das alles kompliziert." meinte der Servicemann.
Das neue Kabel konnte ich nur in bar und nur bei der Servicefirma bezahlen. Den Apple Care Protection Plan musste ich aber bei der Vertriebsfirma kaufen, hier war allerdings (zumindest im dritten Versuch) eine Zahlung mit Mastercard möglich. Da die Unterschrift nicht geprüft wird, kann man mit jeder Mastercard bezahlen, es muss nicht zwingend die eigene sein.
Beide Kassensysteme konnten meine Anschrift nicht aus dem System entnehmen, dafür wurde meine Visitenkarte abgetippt. Die Vertriebsfirma fand mich dann doch wieder. Und von der Servicefirma habe ich nun eine Rechnung für eine messeageconcept GmbH. messe-age-concept? Da kommen mir ganz neue Geschäftsideen.
Das defekte Kabel verschwand zusammen mit meiner iPhone-Rechnung hinter der Servicetheke. Meine Bitte auf eine Quittung stieß auf Unverständnis. Das würde schon auch so funktionieren, man würde sich dann melden. Es sei keinerlei Dokumentation notwendig. Ja nee, iss klar. Ich gebe dieser unorganisierten Firma einfach so ein Kabel im Wert von fast 20 Euro.
Dann müsse ich warten bis der Serviceauftrag angelegt sei. Ich erklärte mich damit einverstanden in Unkenntnis darüber, dass von meiner Ansprechpartnerin zunächst weitere Kunden bedient werden, während andere Mitarbeiter keinen Kundenverkehr haben.
Schließlich nahm man sich wieder meines Kabels an. Die IMEI-Nummer des Geräts wurde vom System nicht erkannt. Natürlich ist das Servicesystem der Vertriebsfirma unabhängig von den Kassensystemen beider Firmen. Man vermutet, dass ein Problem im zentralen Servicecenter vorliegt. Ein einfacher Zettel mit einem Stempel ist nicht möglich, da ich auf dem dreiteiligen Serviceauftrag zwei mal unterschreiben müsse. Mein Hinweis, dass vor einer Viertelstunde nicht mal ein Auftrag notwendig gewesen sei und man mich ohne Quittung wegschicken wollte, wurde bestritten. Servicefälle gehen immer nur mit dem System. Da haben sich wohl heute Nachmittag während meines Besuchs zufällig die Prozesse geändert? Ich möge noch einmal kommen und ob es dann geht, weiß man nicht. Für ein Kabel. Insgesamt mindestens dreimal kommen. Obwohl man es gleich vor Ort tauschen könnte? o2 can do.
6. März 2011
.::[ Windows 7 Datenverbindung statt T-Mobile web'n'walk Manager für Windows]::.
Um eine Internet-Verbindung mit einem UMTS-Stick herzustellen benötigt man nicht die oft nervige und instabile Verbindungssoftware des eigenen Mobilfunk-Providers. Mit reinen Mitteln von Windows 7 und Co. lassen sich die Verbindungen ebenso gut aufbauen, wie mit T-Mobile web'n'walk Manager, T-Mobile Connection Center TMCC, Vodafone Connect Dashboard, o2 Mobile Partner Manager usw.
Insbesondere, wer einen "fremden" UMTS-Stick nutzt, kann hier gut die Bordmittel des Betriebssystems nutzen. Durch meinen Wechsel aus dem o2-Funkloch zu T-Mobile hatte ich noch einen o2 Surfstick ZTE MF110. Da ich nicht heruasgefunden habe, ob T-Mobile diesen mit eigenen Treibern unterstützt, habe ich einfach die o2 Software mit den darin integrierten Treibern installiert gelassen, die Software selbst aus dem Autostart entfernt und dann eine neue Datenverbindung für T-Mobile erstellt.
Hierzu einfach eine neue Modemverbindung im Network and Sharing Center von Windows erstellen, das Modem des UMTS-Sticks verwenden, als Telefonnummer die *99# angeben und jegliche Dialing Options abstellen:


Wählen kann man dann ganz einfach über das Netzwerksymbol in der Taskleiste:

Benutzernamen, zu verwendender APN etc. dokumentiert zum Beispiel teltarif.de. Und natürlich geht das genauso mit Windows Vista, Windows XP und Co. und Lediglich die Treiber für den UMTS-Stick werden benötigt.
Insbesondere, wer einen "fremden" UMTS-Stick nutzt, kann hier gut die Bordmittel des Betriebssystems nutzen. Durch meinen Wechsel aus dem o2-Funkloch zu T-Mobile hatte ich noch einen o2 Surfstick ZTE MF110. Da ich nicht heruasgefunden habe, ob T-Mobile diesen mit eigenen Treibern unterstützt, habe ich einfach die o2 Software mit den darin integrierten Treibern installiert gelassen, die Software selbst aus dem Autostart entfernt und dann eine neue Datenverbindung für T-Mobile erstellt.
Hierzu einfach eine neue Modemverbindung im Network and Sharing Center von Windows erstellen, das Modem des UMTS-Sticks verwenden, als Telefonnummer die *99# angeben und jegliche Dialing Options abstellen:


Wählen kann man dann ganz einfach über das Netzwerksymbol in der Taskleiste:

Benutzernamen, zu verwendender APN etc. dokumentiert zum Beispiel teltarif.de. Und natürlich geht das genauso mit Windows Vista, Windows XP und Co. und Lediglich die Treiber für den UMTS-Stick werden benötigt.
Labels: TechTalk











