29. September 2013

 
.::[Anmeldung bei iMessage fehlgeschlagen]::.
Seit einiger Zeit kann sich die Nachrichten App von Apple Mac OS X nicht mehr am Apple iMessage Service anmelden. Es kommt die irreführende Fehlermeldung:

Anmeldung bei iMessage fehlgeschlagen.

Anmeldung fehlgeschlagen. Überprüfen Sie Ihre Netzwerkverbindung und versuchen Sie es erneut.




Nachdem alles andere scheiterte und auch Apple Support Knowledge Base wie üblich nicht wirklich weitergeholfen hat, habe ich über Google und diverse Foren den Grund für das Problem herausgefunden. Vor etwa 1-2 Jahren haben meine Freunde von Gravis das Logic Board meines iMac bei einem von vielen Serviceterminen ausgetauscht. Dabei wurde vergessen, das Logic Board zu serialisieren. Das bedeutet, der Apple Service Provider muss die Seriennummer des Geräts auf das ausgetauschte Board bringen. Warum auch immer bekommt in diesem Fall sonst der Mac überhaupt keine Seriennummer.




Unter "Über diesen Mac" - "Weitere Informationen" findet man (eigentlich) die Seriennummer. Bei mir steht dort "System Serial#" als Seriennummer drin. Ebenso wird im Systembericht die Seriennummer des Systems als "Not Available" angezeigt.





Und genau das ist das Problem. Wie einige Quellen unabhängig voneinander berichten, funktionierte iMessage nach Serialisierung des Logic Boards wie von Geisterhand wieder. Offensichtlich benötigt Apple seit ein paar Monaten also die Seriennummer zur Authentifizierung am iMessage Dienst, während selbiges vorher jahrelang ohne die Seriennummer funktioniert hat. Möglicherweise will man so verhindern, dass sich Mac OS X Installationen auf Drittanbieterhardware ("Hackintosh") oder virtuelle Maschinen an iMessage anmelden können.

Im Netz kursieren Anleitungen und Tools zum Setzen der Seriennummer, ohne wieder mit dem Mac zum Autorisierten Service Provider oder Apple Store fahren zu müssen. Es scheint, als ob dabei die offiziellen Tools von Apple genutzt werden. Dennoch (oder gerade deshalb?) geschieht das natürlich auf eigene Gefahr. Wichtig ist, eine gültige Seriennummer im ersten Versuch zu setzen, denn einen zweiten Versuch gibt es nicht. Am besten also z.B. den Originalkarton nehmen und die Seriennummer von dort abtippen. Zusätzlich würde ich empfehlen, die Seriennummer vorher noch auf der Website von Apple zu überprüfen. Drittanbieter zeigen dazu noch genaue Informationen, was sich hinter der Seriennummer verbirgt. Doppelt überprüft hält besser. Oder so.

Nach Setzen der Seriennummer lässt sich iMessage problemlos aktivieren. Danke an Apple für die Schaffung dieses Problems. Danke an Gravis für den unvollständigen Service.


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27. September 2013

 
.::[Critical Mass Köln September 2013]::.
Um die 300 Teilnehmer bei der Critical Mass heute:



Mitmachen im Oktober! Vorher informieren:

Mehr Infos unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Protestform%29

Weitere Infos, Fragen, Anregungen & Kritik über die Website:
http://www.critical-mass-cologne.de/

Die Critical Mass Köln Fanpage:
https://www.facebook.com/critical.mass.koeln


Die Critical Mass Köln Facebook-Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/critical.mass.koeln/

...und sicher auch in Deiner nächstgelegenen Großstadt...

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24. September 2013

 
.::[iTunes 11 Absturz nach Start oder bei Zugriff auf Store oder iCloud]::.
Seit einigen Monaten quält mich Apple iTunes unter Windows 7 x64 mit Abstürzen. Es fing an mit Crashes bei Ausführung von iTunes Match und dem damit verbundenen Zugriff auf die iCloud. Nach einiger Zeit (Update auf iTunes 11?) stürzte iTunes aber direkt nach dem Start wieder ab.

Ich habe iTunes deinstalliert, alles von Apple inkl. QuickTime und Co. deinstalliert, den kompletten PC im Dateisystem und der Registry von allen Apple-Objekten bereinigt und iTunes neu installiert. Ich habe iTunes als Administrator gestartet und dieverse Kompatibilitätsmodi ausprobiert. Ich habe meine iTunes Library gelöscht. Bringt alles null komma nichts.

Auf meinem englischen System gibt es im Eventlog folgenden Fehler:

Log Name:      Application
Source:        Application Error
Date:          2013-09-25 02:47:34
Event ID:      1000
Task Category: (100)
Level:         Error
Keywords:      Classic
User:          N/A
Computer:      [Computername]
Description:
Faulting application name: iTunes.exe, version: 11.1.0.126, time stamp: 0x52394b24
Faulting module name: KERNELBASE.dll, version: 6.1.7601.18229, time stamp: 0x51fb1116
Exception code: 0xc06d007e
Fault offset: 0x0000c41f
Faulting process id: 0xfc4
Faulting application start time: 0x01ceb988d1f944f4
Faulting application path: C:\Program Files (x86)\iTunes\iTunes.exe
Faulting module path: C:\Windows\syswow64\KERNELBASE.dll


Apple Mitarbeiter in der Apple Support KB verweisen immer wieder auf den gleichen Artikel, der niemanden weiter hilft. Benutzern wurde in der Genius Bar diverser Apple Stores gesagt, dass es sich um ein Problem von Microsoft handelt. Kurzum scheint Apple nicht wirklich an einer Lösung interessiert zu sein....

Nach langer Suche bin ich jedoch auf einen Artikel gestoßen, der das Problem sehr genau eingrenzt. Ein Benutzer hat mit Hilfe von ProcMan.exe aus den SysInternals Utilities herausgefunden, welche Apple DLL die Ursache ist. Das Problem ist ein nicht funktionierenden Zugriff auf die zu Apple QuickTime gehörende QTMovieWin.dll, der allerdings wundersamerweise nur fehlschlägt, wenn man aktuelle Treiber der Intel HD4000 oder HD4400 Grafikkarte einsetzt. Darauf muss man erstmal kommen.

QuickTime wird von Apple genutzt, um diverse Animationen und Tutorials anzuzeigen. Dies trifft auf den Bereich iTunes Match zu. ebenso wurden nach dem Update auf iTunes 11 Tutorials zur neuen Version angezeigt, so dass der Absturz direkt nach dem Start erfolgte.

Es gibt drei Lösungsmöglichkeiten für das Problem:

1) Einen älteren Grafikkartentreiber einsetzen. Die Probleme sind ab Release 3071 und 3165 dokumentiert, die Versionen 2696 und 2857 funktionieren noch.

2) Die Datei QTMovieWin.dll aus dem Ordner Apple Application Support in den iTunes-Programmordner kopieren.

3) Den Ordner c:\program files (x86)\common files\apple\apple application support\ (bzw. dessen deutschsprachigen Pendant) in den Systempfad (PATH Umgebungsvariable) aufnehmen.

Ich habe mich für die Anpassung des PATH entschieden und damit mein Problem dauerhaft gelöst. Warum Apple dieses Problem selbst nicht kennt, identifiziert, löst, dokumentiert - das bleibt wohl ein Geheimnis von Cupertino.

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19. Januar 2013

 
.::[Flackernde externe Displays an einer Intel Graphics HD 4000]::.
Die Intel Graphics HD 4000 ist eine weit verbreitete Grafikkarte in vielen Intel PCs. Unter anderem mein Samsung 900X3C und viele Ultrabooks und mancher Mac sind damit ausgestattet.

Sollte einer oder mehrere externe Monitore an der Grafikkarte hin und wieder schwarz flackern oder blitzen, könnte dies an einem Fehler im Grafiktreiber liegen. Der Fehler ist mit verschiedensten Displays nachvollziehbar und tritt am 900X3C über microHDMI, VGA und auch mit dem microHDMI-zu-VGA-Konverter auf. Bei Samsung findet die Applikation SW-Update eine neuere Softwareversion ggf. nicht. Auf der Hersteller-Website gibt es allerdings dennoch eine neuere Version zum, manuellen Download, die den Fehler behebt.

Ab Release 8.15.10.2712 scheint das Problem beim Samsung 900X3C unter Windows 7 nicht mehr aufzutreten. Für andere Notebooks wird es vom jeweiligen Hersteller entsprechende Versionen des Treibers geben. Andernfalls kann man hier auch auf den Originaltreiber von Intel zurückgreifen, der in einer noch wesentlich neueren Version 9.17.10.2932 angeboten wird.

Update: Die Version 9.17.10.2932 hat das Problem auch. Unter 8.15.10.2712 war es *gefühlt* weg.

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18. Januar 2013

 
.::[Samsung Series 9 - Zubehör und Adapter fürs 900X3C]::.
Das Samsung 900X3C ist mit nur 12,9 mm das wohl derzeit flachste Notebook am Markt. Auf jeden Fall ist es noch dünner als die meisten UltraBooks am Markt. Einziger Nachteil dieser Bauform ist, dass viele Schnittstellen zu groß sind, um in dem dünnen Gehäuse untergebracht werden zu können. Während USB und Audio noch Standard sind, werden LAN und Video über besondere Schnittstellen realisiert. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die drei am Markt (schwer) erhältlichen Adapter und weiteres Zubehör.


LAN-Schnittstelle

Eine RJ45-Buchse ist nicht vorhanden. Samsung realisiert LAN-Verbindungen über den mitgelieferten LAN-Adapter AA-AE2N12B. Es mag allerdings für manchen Sinn machen, diesen mehrfach (Notebooktasche/Arbeitsplatz oder Arbeitsplatz/Homeoffice) zu haben. Das LAN-Dongle liefert Gigabit Ethernet.


Video-Adapter

Das Notebook verfügt über zwei unabhängige Video-Ausgänge sowie über Intel WiDi:
Auf der linken Seite ist ein microHDMI-Ausgang. An diesen Ausgang lässt sich mit einem passenden Kabel ein HDMI- oder DVI-Monitor anschließen. Beides funktioniert ohne Probleme. Ich habe verschiedene Displays mit 1920x1080 oder 1920x1200 mit dem microHDMI-Ausgang getestet.

Ebenso lässt sich an diesem Ausgang der microHDMI-to-VGA-Adapter AA-AH1NAMB anschließen. Dieser relativ klobige Adapter wandelt das HDMI-Signal in VGA um. Er lässt mit einem guten 15poligen VGA-Kabel problemlos hohe Auflösungen zu. Ich habe Full HD (1920x1080) auf einem Samsung SyncMaster T27B750 Display gefahren. Klares Bild, keine Probleme. Wichtig ist nur, dass auch das Display über den VGA-Eingang entsprechende Auflösungen zulässt. Manch ein Display akzeptiert auch bei höherer nativer Ausflösung über VGA nur kleinere Ausflöungen wie 1680x1050.

Auf der rechten Seite befindet sich ein propietärer Ausgang, der ein VGA-Signal liefert. Hierfür gibt es den schlanken Adapter AA-AV2N12B. Auch dieser Adapter liefert Full HD aus. Aufgrund der größeren Flexibilität (der microHDMI-Ausgang bleibt frei) würde ich auf jeden Fall diesen Adapter empfehlen, wenn man VGA nutzen will.

Ohne Adapter kann man auch über Intel WiDi kabellos ein Videosignal zu kompatiblen Monitoren übertragen. Ich habe das mit dem erwähnten Samsung Display getestet. Die Verbindung ist etwas zickig und liefert nur ein ziemlich matschiges Bild. Das ist ggf. ausreichend und sehr praktisch fürs Sofa-Surfen am TV-Bildschirm, aber es ist zum Arbeiten definitiv nicht geeignet. 


Drei unabhängige Bildschirme

Was ich so nicht erwartet habe: Die Intel HD Graphics 4000 in diesem Notebook ist in der Lage, beide Ausgänge (microHDMI und VGA) und gleichzeitig das interne Notebookdisplay unabhängig anzusteuern. Man kann also auf drei Bildschirmen arbeiten. Ich nutze derzeit ein Samsung SynMaster T27B750 Display mit 1920x1080 über den rechten VGA-Ausgang und den AA-AV2N12B Adapter, ein NEC MultiSync LCD2690WUXI über microHDMI/DVI mit 1920x1200 und das interne Display mit 1600x900. Alle drei arbeiten als unabhängige Bildschirme unter Windows 7 x64.


Power-Adapter

Es gibt zwei Netzteile für das Notebook:

Das kleinere Modell AA-PA3NS40 entspricht dem mitgelieferten schlanken Netzteil und liefert 40 Watt.

Das oftmals in Online-Shop als einziges Zubehör beworbene Modell AA-PA3NC90 liefert 90 Watt und kommt mit USB-Ladebuchsen zum Aufladen von Smartphones etc. Diese Modell ist allerdings auch deutlich teurer und größer.

Das einfache Modell reicht absolut aus. Für das 90 Watt Modell sollte man sich nur entscheiden, wenn man es auch zum Laden von iPhone & Co. oder Speisen von hungrigen USB-Devices unterwegs nutzen will.


Sonstiges Zubehör

Es sind weiterhin ein Wireless Bluetooth Keyboard AA-SK2NWBB und ein externes optisches Laufwerk AA-ES3P95M sowie eine Hülle AA-BS3N13B erhältlich.


Allen Zubehörprodukten ist gemein, dass sie im Fachhandel und der Distribution sehr schlecht lieferbar sind. Adapter früherer Modelle der Samsung Series 9 sind in der Regel nicht kompatibel.

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